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1 oz Silber – S.S. Gairsoppa

Ich sichere mir ein Stück Geschichte mit dieser streng limitierten Silbermünze! Das Dampfschiff ((S.S. Gairsoppa (1919-1941)) beginnt im Dezember 1940 seine letzte Reise in Kalkutta, in Indien, beladen mit einer Ladung, die unter anderem aus Roheisen, Tee und Silber besteht. Das Schiff schließt sich am 31. Januar einem langsamen Konvoi in Freetown, Sierra Leone, Westafrika an. Der Konvoi gerät in einen schweren Sturm, die Gairsoppa muss mangels Kohle aus dem Verband ausscheren und setzt Kurs in Richtung Galway, Nordwestirland. Am 17. Februar 1941 wird das Schiff von einem Torpedo des deutschen U-Bootes U 101 getroffen. Im Jahr 2010 hat das Schatzsucherunternehmen Odyssey Marine Exploration von der britischen Regierung das Recht erstritten, das Schiff zu bergen und 80 Prozent des Schatzes behalten zu dürfen. 20 Prozent gehen an die britische Krone. 2013 holt Odyssey Marine Exploration weitere 1574 Silberbarren im Wert von circa 26 Millionen Euro aus dem Wrack und schließt damit die Bergung des Schatzes ab. 99% der ursprünglich verladenen 2817 Silberbarren wurden geborgen. Die Sunshine Mint hat schnell reagiert und sich einen Teil des einzigartigen Fundes gesichert um aus dem geborgenen Material 1 oz Münzen und 10 oz Barren herzustellen.

Es ist einer der größten Schätze, die jemals vom Meeresboden geholt werden: Eine US-Bergungsfirma hat nach eigenen Angaben 48 Tonnen Silber aus einem Wrack geholt. Ein deutsches U-Boot hatte das britische Schiff vor 70 Jahren torpediert.

AP / Odyssey Marine Inc.:

Die Meldung sorgt im September 2011 weltweit für Aufsehen: Die amerikanische Bergungsfirma Odyssey Marine Exploration hat den Fund der SS „Gairsoppa“ vor der Küste Irlands bekanntgegeben. Der 125 Meter lange Frachter wird im Februar 1941 von einem deutschen U-Boot versenkt . An Bord befanden sich Tee, Roheisen – und geschätzte 240 Tonnen Silber. Aktueller Marktwert: mehr als 170 Millionen Euro.

Jetzt hat beginnt das Unternehmen, den Schatz zu bergen – es wäre einer der größten in der Seefahrtsgeschichte. Man habe bereits 48 Tonnen Silber gehoben, teilt ein Sprecher von Odyssey mit. Das aber sei erst der Anfang: Die SS.“Gairsoppa“habe knapp 112 Tonnen versicherter Silberbarren an Bord. Nachforschungen hätten ergeben, dass insgesamt mit rund 240 Tonnen zu rechnen sei. Ob dieses zusätzliche Silber tatsächlich an Bord ist, sei aber derzeit unklar. Odyssey kann 80 Prozent des Schatzes behalten.

Selbst das ist nicht der größte Schatz, den Odyssey bisher entdeckt hat. 2007 hatte die Firma die spanische Galeone „Nuestra Señora de las Mercedes“ aufgespürt. Sie war 1804 auf dem Rückweg aus Südamerika vor der Küste Portugals in der Nähe von Gibraltar von britischen Kriegsschiffen versenkt worden – zusammen mit einer gigantischen Menge an Silber und Gold.

Odyssey hob das Edelmetall im Wert von rund 380 Millionen Dollar – der größte Schatz, der jemals in einem Schiffswrack entdeckt wird – und brachte ihn nach Florida, ohne die spanische Regierung zu informieren. Madrid klagt daraufhin und hat Erfolg: Im Februar 2012 muss Odyssey den Schatz zurückgeben.

Über das „Gairsoppa“-Projekt hat Odyssey nun einen Vertrag mit der britischen Regierung abgeschlossen, in dem vereinbart sein soll, dass die Bergungsfirma nach Abzug ihrer Kosten 80 Prozent der Schatzsumme behalten darf. Damit dürfte eine Wiederholung des Dramas um die „Nuestra Señora de las Mercedes“ ausgeschlossen sein.

„Das war eine komplexe Operation“, sagte Odyssey-Geschäftsführer Greg Stemm nach der Bergung der ersten 48 Tonnen Silber. Das Wrack der „Gairsoppa“ liege in einer Tiefe von immerhin rund 4700 Metern. Dennoch sei die „chirurgische Entnahme der Barren aus gesicherten Bereichen des Schiffs“ gelungen.

mbe/Reuters