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6. Hamburger Stadtpark Revival 2007

A walk in the park,

ein wenig schneller wurde schon gefahren beim 6. Hamburger Stadtpark-Rennen am Wochenende vom 7. zum 8. September 2007, aber für einen ruhigen Spaziergang als extremen Kontrast zu den dröhnenden Motoren eignet sich der schöne Hamburger Stadtpark durchaus. Für mich das erste Mal eine Veranstaltung in der Hansestadt und gleich eine so positive Erfahrung: gut und umsichtig organisiert, aber nur soviel Bürokratie wie unbedingt nötig, freundliche Leute zu jeder Zeit! Ich kam völlig ohne Unterlagen spät in der Nacht am Fahrerlagereingang an und …… mir wurde weitergeholfen, auch eine neue Erfahrung bei einer deutschen Veranstaltung, Kompliment!

Kein Wunder also, dass mehrere hundert Teilnehmer aus der zwei- und vierrädrigen Zunft denselben Weg in den Hamburger Stadtpark gewählt hatten und somit in den Fahrerlagern zum Teil drangvolle Enge herrschte. Die wurde aber, so war es mein Eindruck, von den vielen, übrigens gut erkennbaren, Helfern und Offiziellen mit hanseatischer Gelassenheit gemeistert!

Die Strecke war am Rande des Stadtparks abgesteckt und es ist schon erstaunlich, dass es in einer Stadt wie Hamburg möglich ist, mehrere Durchgangsstraßen für so eine Veranstaltung zu sperren. Dass sich dies für die Stadt lohnt, sah man an der unübersehbaren Menschenmenge, die sich, zumindest am Sonntag bei sehr gutem Wetter, durch das Fahrerlager und entlang der Strecke bewegte. Auffällig dabei der große Anteil an Familien mit Kindern und auch die völlig offene Altersstruktur der Zuschauer, also insgesamt ein eher ungewöhnliches Publikum für ein solches Event. Jetzt kann man sich überlegen, welchen Schluss man daraus ziehen kann für die Veranstaltungen, denen langsam aber sicher die Zuschauer völlig abhanden kommen. Es nur auf die hohe Bevölkerungsdichte der Großstadt zu schieben wäre zu einfach, obwohl es sicher einfacher ist, wenn man auf mehrere hunderttausend potentielle Besucher in nächster Umgebung zurückgreifen kann. Ich glaube, es hat mehr etwas mit der Ausrichtung dieser Veranstaltung zu tun, auch hier gibt’s Gleichmäßigkeitsprüfungen, konsequent aber nur für Straßenfahrzeuge, die Rennfahrzeuge fahren nur Demos, damit bei der Jagd nach der Bestzeit dem einen oder anderen nicht die Pferde durchgehen! Die Mischung zwischen Masse und Klasse, zwischen Sport und Show, zwischen den Ansprüchen der Teilnehmer und der Zuschauer an die Veranstaltung muss stimmen, dann gibt es eine Art Volksfestcharakter, bei dem aber auch der Kenner, der nach dem Besonderen sucht, auf seine Kosten kommt. Dass man unter solchen Bedingungen auch gute Sponsoren für die Sache gewinnen kann, versteht sich fast von selbst!

Natürlich sind auch bei den Fahrern von Straßenfahrzeugen immer wieder ein paar dabei, die Wollen mit Können verwechseln und denen dann auf regenfeuchter Bahn zuerst das Talent und dann die Fahrbahn ausgeht. Mit den unvermeidlichen Folgen mussten dann alle Teilnehmer, auch die völlig unbeteiligten Motorradfahrer, und leider einige Zuschauer leben. Ich will hier nicht näher darauf eingehen, leider sind diese Vorkommnisse oft die einzigen Dinge, die der Presse eine Meldung wert sind. Es spricht für die Veranstalter, dass sie es schafften die Veranstaltung weiterzuführen, und am sonnigen Sonntag war alles vergessen, außer für die, die……!

Um noch einmal auf die, offensichtlich stimmende, Mischung zurückzukommen: Anders als bei vielen von mir besuchten „Rennen“ gab es hier als Teilnehmer eben auch Einzelkämpfer und Gruppen von Fahrern mit schönen Straßenoldtimern aller Baujahre neben Clubständen verschiedener Marken. Auf der Rennerseite gab es vom gehegten Einzelstück bis zur wüsten Bastelbude alles, als Highlight aber eben auch die unglaublichen Maschinen aus den Sammlungen von Willy Marewski oder vom Classic Motorcycle Team von Wolfgang Schneider, deren Vorführung auf der Strecke sicher einer, wenn nicht der Höhepunkt der Veranstaltung war! Mit Fahrern wie den Weltmeistern Jim Redman und Dieter Braun sowie den vielfachen deutschen Meistern Lothar John und Ernst Hiller und vielen anderen Größen des deutschen Motorradsports besetzt natürlich ein Publikumsmagnet! Ein weiterer Weltmeister war anwesend und ist immer noch ein Showtalent wie es vor ihm und nach ihm keines mehr gab in seiner Sportart, dem Bahnsport. Lokalmatador Egon Müller, wer sonst, rührte lautstark und unnachahmlich die Werbetrommel für die Eisenschuhfraktion. Als am Ende des Stadtparkrennens der rührige Fahrtleiter Klaus Schüßler die Ehrungen vornahm, waren wohl alle Anwesenden hochzufrieden.

Das alles und dazu noch gutes Wetter am Sonntag erzeugte eine Stimmung wie ich sie sonst von keiner deutschen Veranstaltung, vielleicht mit Ausnahme des Dieburg Revival 2005, kenne. So wird’s auch 2008 wieder was, wenn man sie hoffentlich wieder machen lässt, in Hamburg und im Stadtpark.

             

 

© Autor: Karl Hübben & Volker Westphal

7. 8. + 9. Klosterausfahrt in Dobbertin (2011, 2012, 2013)

Bild Wir möchten Deinen schönen Oldtimer und das dazugehörige nette fahrzeugführende Team zum alljährlichen Event “Klosterausfahrt“ herzlich begrüßen.

Mit den bereits am Freitag Anreisenden möchten wir am Abend das nette Beisammensein im VAG-Autohaus mit Essen und Trinken bei einer kleinen Kultureinlage und den Benzingesprächen mit Euch erleben.

Lieber Oldtimerfreund, auf einer wirklich sehr aufmerksam gewählten Ausfahrtstrecke erleben wir ehrwürdige Kirchen, Herren- und Gutshäuser, bezaubernde Schlossanlagen und beeindruckende Sehenswürdigkeiten und die ausgesprochen reizvolle Mecklenburger Natur gibt es ganz nebenbei in herrlich vollen Zügen dazu. Unseren Mittagstisch werden wir im liebevoll hergerichtetem Ambiente erhalten (Schafstall, Basedow)

Danach werden uns ebenfalls in Basedow ehrwürdige und heilige Gemäuer und deren Besonderheiten nahe gebracht. Im Anschluss geht unsere Fahrt inbeeindruckender Weise weiter. Unsere Kaffeepause werden wir an einem heute idyllisch gelegenen historischen Verkehrsknotenpunkt (Alte Poststation, Dobbin-Linstow), hier mit liebevoll vom Chef selbst gebackenem Kuchen haben. Selbstverständlich werden die von einer unabhängigen Jury ermittelten schönsten, besten, originellsten, seltensten und herrlichsten Fahrzeuge mit Ihrem Fahrer oder/und Fahrerin mit außerordentlichen, hochwertigen und originellen Pokalen im herrlichem Ambiente der Dobbertiner Parkanlage am Kloster prämiert.

Diesen angenehmen Tag möchten wir mit Dir und Deiner Begleitung zusammen ausklingen lassen. Der Sommerfest-Tanzabend bietet uns in der wunderschönen Dobbertiner Parkanlage am Kloster den gewissen Charme. Ebenfalls erwartet Euch Familie Kessler in Ihrem traditionellen Gasthaus „Zwei Linden“. Auch gibt es dort eine Anzahl rustikaler Gästezimmer mit gutem Frühstücksbuffet. Jäger, Wanderer und erfahrene Teilnehmer der Ausfahrt übernachten hier immer wieder gern und wissen die landestypische Küche und das abendliche Ambiente in der Gaststube zu schätzen.
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Am Sonntag möchten wir mit Euch im VAG-Autohaus gemeinsam Inges und Dieters liebevoll angerichtetes Frühstück genießen. Wer denn jetzt immer noch mehr Mecklenburg erleben möchte, der kann dann sehr gerne mit uns eine kleine Sonntagstour unternehmen

© Autor: Jörg Riedel & Volker Westphal

Ringköbing Löbet

Mal eben im Urlaub auf “nen Concours d’Élégance. In Ringkobing am Fjord findet jährlich diese Veranstaltung statt. Unter die in Dänemark sogenannten veteranbiler (in DK Oldtimer ab 35 Jahre) in Bestzustand mischen sich immerhin auch ein paar Oldtimer, die gefahren werden und nicht nur poliert, geputzt, gebonert, verchromt und gehätschelt werden. Da in Dänemark auf den Oldtimern ein Haufen Luxussteuer berappt werden muß, ist es nicht wie in Deutschland ganz so einfach, sich solch ein Hobby überhaupt zu leisten.

© Autor: Elklover, www.carsablanca.de & Volker Westphal

Internationaler Südtiroler Bergpreis 2008

13 Jahre sind vergangen seitdem vier begeisterte Oldtimer-Motorradfahrer beschließen, in Nals/Nalles-Südtirol ein internationales Bergrennen für historische Motorräder zu veranstalten. Mit diesem Bergrennen wollen sie den Besitzern von Oldtimer-Motorrädern die Möglichkeit bieten, ihre Maschinen unter Wettbewerbsbedingungen zu fahren. Niemand denkt damals ernsthaft daran, dass dieses Rennen einmal zu einem der größten Oldtimer-Motorrad-Bergrennen Europas werden wird. Bevor jedoch eine solche Veranstaltung auf die Beine gestellt werden kann, müssen eine Reihe von Auflagen erfüllt und Genehmigungen eingeholt werden. Zudem müssen die Organisatoren viele Arbeitsstunden aufwenden und so manche Schwierigkeit in Kauf nehmen. Dank der großzügigen Unterstützung der Gemeinde, des Lizenzamtes und Wirtschaftsressorts des Landes sowie des Nalser Tourismusamtes und der örtlichen Wirtschaftstreibenden kann so manches Hindernis beseitigt werden, um endlich im April 2000 den ersten Südtiroler Bergpreis für Oldtimer-Motorräder in Nals zu starten. Die gesamte Veranstaltung war ein derart großer Erfolg, dass man beschliesst, das Motorrad-Bergrennen jedes Jahr im Mai zu wiederholen. Seit 13 Jahren wird nun das Rennen mit historischen Motorrädern durchgeführt.

Art der Veranstaltung: Der 13. Internationale Südtiroler Bergpreis wird als Gleichmäßigkeitslauf in zwei Läufen durchgeführt. Die Teilnehmer sind eingeladen, die Bergstrecke möglichst zweimal in der gleichen Zeit zu bewältigen. Der erste Wertungslauf findet Samstag und der zweite am Sonntag statt.

Streckenführung: Der „Südtiroler Bergpreis“ führt von Nals nach Obersirmian. Der Start ist beim „Schloß Schwanburg“,das Ziel in Obersirmian. Die Streckenlänge beträgt ca. 5 km, Streckenbreite ca. 4 m, der Höhenunterschied 600 m und die Steigung 14%.